United Youth Berlin

 

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Die Projektgruppe United Youth Berlin ist ein Zusammenschluss von mehrheitlich Schüler*innen  aus den Stadtbezirken Berlin-Neukölln und Berlin-Kreuzberg. Wir engagieren uns seit nun mehr als zwei Jahren als Schüler*innennetzwerk in Neukölln insbesondere für das Schaffen von Begegnungsebenen von Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft und mit Fluchterfahrungen. Kultur und Sport sollen die Integration benachteiligter Menschen und das schichten- und kuturübergreifende Miteinander fördern.

Eine Hauptaufgabe ist, Kinder, Jugendliche und Heranwachsende für eine regelmäßige und sinnvolle Freizeitgestaltung in diesen Bereichen, im Stadtteil und Land, zu gewinnen.

Diese Ziele werden aktuell und in absehbarer Zukunft umgesetzt durch:

  • Durchführung von Freundschaftsspielen im Bereich Sport mit dem Schwerpunkt „Fußball“
  • Jeden Samstag ein offener Fußballtreff in einer Britzer Sporthalle mit Jugendlichen ab 16 Jahre*
  • Ausflüge und Angebote für Kinder und Jugendliche im Bereich (Freizeit-)Kultur, wie z.B. gemeinsames Kochen, Spielen und Grillen, Teufelsberg-Tour oder Theater-/Konzertbesuch
  • Teilnahme mit Jugendlichen an Fußballturnieren
  • Organisieren von einem Angebot in einer Gemeinschaftsunterkunft in Berlin-Britz im Freizeitsportbereich (Tischtennis, Fußball etc.)*
  • Kinderbetreuung einmal pro Woche in einer Gemeinschaftsunterkunft (Berlin-Buckow)*
  • 1x pro Woche Nachhilfe in einem Britzer Jugendclub*
  • Spendenaktion(en)
  • Öffentlichkeitsarbeit (Flyer, Sticker, Homepage, Schulbesuche), um für die Ziele und Aktivitäten von „United Youth Berlin“ zu werben

*Weitere Informationen zu den einzelnen Zielen findest du unter „Aktionen„.

Dir reicht die kurze Vorstellung nicht und du bist interessiert an unserem Aufbau? Dann wirf doch einen Blick in unsere Satzung!

United Youth Berlin - Satzung der Initiative vom 21.05.2017

 United Youth Berlin 

Satzung der Initiative vom 21.05.2017

United Youth bzw. das Schüler*innennetzwerk für Geflüchtete Neukölln existiert bereits als Initiative seit 2015 und ist mit dem Hintergrund entstanden, Begegnungsebenen von Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft und mit Fluchterfahrung über Kultur und Sport zu schaffen. Gegenwärtig existieren eine Fußball- und Lerngruppe mit Geflüchteten sowie eine Kinderbetreuung in einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete. Da Fußball ein zentrales Medium ist und regelmäßig stattfindet, entstand die Idee, einen Verein zu gründen, um einerseits an einem Ligabetrieb teilnehmen zu können und gleichzeitig über kulturelle Aktivitäten gegen Diskriminierung und für die Integration von benachteiligten Jugendlichen und jengen Heranwachsenden aktiv zu sein. 

Die Initiative United Youth hat den Zweck und das Ziel, über den Sport sowie die Kultur die Integration benachteiligter Menschen und das schichten- und kuturübergreifende Miteinander zu fördern. Eine Hauptaufgabe ist dabei, Kinder, Jugendliche und Heranrwachsene für eine regelmäßige und sinnvolle Freizeitgestaltung in diesen Bereichen, im Stadtteil und Land, zu gewinnen. Grundsätzlich können alle Kinder, Jugendliche und Erwachsene mitmachen, die sich den Inhalten und Zielen der Initiative verpflichtet fühlen und nicht gegen diese verstoßen.

Toleranz und Fairneß iin Sport und Alltag sollen gefördert und weiter entwickelt werden. Jegliche Formen von Diskriminierung wird entgegengetreten, Gewalt im Sport und Lebensalltag entgegengewirkt und für Völkerverständigung sowie Interkulturalität in der Gesellschaft eingetreten. Auch möchte die Initiative unter Kindern und Jugendlichen das Wissen über die multikulturelle und internationale Geschichte von Sport und Gesellschaft verbreiten, ihre Bereitschaft zum Zusammenleben mit Fremden zu fördern und sie zu aktiver Hilfe für die von Diskriminierung Betroffenen anzuleiten.

Die Initiative strebt mittel- und langfristig die Umsetzung der folgenden Aktivitäten an:

1. Sport

  • regelmäßige Durchführung von Treffen im Bereich Sport mit dem Schwerpunkt „Fußball“

  • Teilnahme mit Jugendlichen und Heranwachsenden an geregelten Wettkampfbetrieben in Berlin, unter Berücksichtigung der Integration von geflüchteten Menschen bzw. Menschen mit ungeklärtem Aufenthaltstatus in der Initiative und ihren kooperationspartnern, um das Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln und zu stärken. Langfristig soll auch ein Mädchenteam entstehen. Kooperiert wird mit bestehenden Vereinen.

  • Teilnahme an an Fußball-Freundschaftsspielen

  • Organisieren von Turnieren im Freizeitsportbereich (Tischtennis, Fußball, Kicker etc.)

  • Durchführung von Veranstaltungen für Interessierte zur Förderung des Breitensports 

  • Beschaffung von Sportanlagen, Sportgeräten, Veranstaltungsflächen und –räumen 

2. Kultur

  • Auftritte, Ausflüge und Angebote für Kinder, Jugendliche, Heranwachsende und deren Eltern im Bereich (Freizeit-)Kultur

  • Durchführung von kulturellen Veranstaltungen und Aktivitäten, um den Zusammenhalt von Kindern und Jugendlichen zu fördern und gleichzeitig mit fremden Kulturen vertraut zu machen

  • Organisieren von Bildungsveranstaltungen zu Themen wie z.B. Flucht, (Sub-)Kulturen, Geschichte und Fußball

3. Anti-Diskriminierungsarbeit

  • Teilnahme und Initiieren von lokalen, regionalen und internationalen Jugendbegegnungen

  • Öffentlichkeitsarbeit (Flugblätter, Plakate etc.), um diskriminierenden Tendenzen entgegenzuwirken und für die Ziele und Aktivitäten von“United Youth Berlin“ zu werben (Netzwerkausbau)

  • Soziales Engagement sowie kulturelle, sportliche, sprachliche und künstlerische Interessen durch Ausflüge, Kurse, Vorträge und Veranstaltungen anzuregen und zu fördern 

  • Organisieren von Ausflügen, Treffs und Veranstaltungen, um andere Menschen kennenzulernen sowie den Austausch und die Gemeinschaft innerhalb des Stadtteils und in der Stadt zu fördern und auszubauen. 

4. Betreuung und Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen

  • Spielangebote für Kinder

  • Hausaufgaben- und Lernhilfe

  • Begleitung zu Ämtern und Hilfe bei Anträgen etc.

Die Initiative setzt sich wie folgt zusammen:

  • Plenum (alle aktiven Teilnehmer*innen)

  • Sprecher*innenrat

  • Unterstützer*innen (Person, die die Initiative ideell oder finanziell unterstützen bzw fördern)

Plenum

Im Plenum sind alle aktiven Personen und der Sprecher*innenrat vertreten. Unterstützer*innen können beratend am Plenum teilnehmen. Das Plenum trifft sich jeden zweiten Monat. Der Sprecher*innenrat läd hierzu ein. Einladungen mit Ort, Termin und Tagesordnung werden über Internet verschickt

Das einberufene Plenum ist stets beschlussfähig. Beschlussfassungen und Wahlen erfolgen offen, aber es kann auch ein abweichendes Verfahren beschlossen werden. Beschlüsse und Wahlen sind zu protokollieren. Es genügt für die Beschlussfassung die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimme. 

Das Plenum wählt den Sprecher*innenrat, diskutiert, plant und entscheidet über alle wichtigen Belange der Initiative. Auch kann das Plenum über neue Funktionen und Inhalte beschließen, Sprecher*innenratsposten neu besetzen und Sprecher*innen abwählen.

Sprecher*innenrat

Der Sprecher*innenrat wird für ein Jahr gewählt und repräsentiert die Initiative auf Veranstaltungen und in Gremien. Funktionen im Sprecher*innenrat können vom Plenum verändert werden. Einzelne Personen dürfen auch für mehrere Funktionen gewählt werden. Der Sprecher*innenrat trifft sich mindestens 6 x im Jahr. Die Aufgaben in den einzelnen Bereichen werden von den gewählten Sprecher*innen aufgeteilt. Der Sprecher*innenrat setzt sich folgendermaßen zusammen:

1. Koordination, Verwaltung und Finanzen (5 Personen)

– Kontoführung

– Absprachen mit Kooperationspartner*innen

– Projektanträge, Abrechnungen und Einwerben von Projektgeldern

– Spendenaufrufe (Sach- und Geldspenden)

– Einladungen zu Veranstaltungen

– Ausbau des Netzwerkes (Anwerben von neuen Teilnehmer*innen und Aktiven) 

– Öffentlichkeitsarbeit (Homepage, Mails und Internetbetreuung)

2. Fußball/Sport (3 Personen)

– Initiieren, Planen und Durchführen von Veranstaltungen und regelmäßigen Angeboten

– Absprachen mit Kooperationspartner*innen

– Koordination bestehender Angebote

3. Kultur (2 Personen)

– Auftritte, Ausflüge und Angebote für Kinder, Jugendliche, Heranwachsende und deren Eltern in Bereichen (Freizeit-)Kultur und Bildung

– Teilnahme und Initiieren von lokalen, regionalen und internationalen Jugendbegegnungen

4. Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen (4 Personen)

– Spielangebote für Kinder und Jugendliche inner- und außerhalb von Schule und Unterkünften

– Hausaufgaben- und Lernhilfe für Kinder und Jugendliche

– Begleitung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu Ämtern und Hilfe bei Anträgen etc.

– Koordination bestehender Angebote 

– Absprachen mit den jeweiligen Kooperationspartnern und Aktiven

5. Genderbeauftragte (2 Personen)

– Förderung und Unterstützung von Angeboten für unterrepräsentierte Gruppen

– Ansprechpartner*in für geschlechtsspezifische Belange

Besprochen und beschlossen in der Gründungsveranstaltung am 21. Mai 2017 von den 14 Gründungsmitgliedern der Initiative.

 

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